Sonntag, 30. Juni 2013

Interview/Britta Orlowski (bookshouse)


ich hoffe es geht euch allen gut und freut euch auf ein tolles Interview, das gleich beginnen wird. Bevor dies geschieht, werde ich euch erst mal sagen, wer heute neben mir sitzt. Es ist Britta Orlowski aus dem bookshouse Verlag. Sie schreibt zurzeit fleißig an ihren Büchern über den wundervollen Ort St. Elwine.

Hallo liebe Britta,
zuerst möchte ich mich dafür bedanken, dass du dir die Zeit genommen hast, dieses Interview mit mir zu führen, da dein Terminplan ziemlich voll ist.

Derzeit ist es in der Tat etwas schwierig mit meiner Zeit. Allerdings habe ich letztens gehört, dass Kate Sunday bei Dir war und es so leckeren Kirschkuchen gab. Das gab dann den Ausschlag, Dir doch zu zusagen.

Heute habe ich einen saftigen Erdbeerkuchen gebacken. Ich hoffe, dass er dir schmeckt.
Um die Leser nicht lange warten zu lassen, würde ich sagen, dass wir beiden beginnen, während wir uns dabei ein Stück Kuchen und Kaffee gönnen.
Erdbeerkuchen ist sogar noch besser als Kirschkuchen. Woher hast Du nur gewusst, dass es meine Lieblingssorte ist?

In deinem Buch spielt Harmonie eine große Rolle, zumindest empfinde ich es so. War es schon immer dein Ziel, in deinen Büchern die Geschichte in einer Kleinstadt spielen zu lassen, wo jeder jeden kennt?
Naja, ich plane meine Bücher nicht wirklich. Die Geschichten kommen zu mir oder vielleicht sind es auch so eine Art Tagträume. Und dann steht für mich fest, ich liebe kleine Orte, wo die Menschen sich kennen. In meinen neuen Projekten ist ein Dorf die Kulisse.

Schreibst du aus diesem Grund romantische Frauenromane oder könntest du dir je ein anderes Genre vorstellen?
Auch hier ist es wieder so, dass ich das nicht direkt plane. Die Geschichten fließen einfach und ich denke mir aus, was ich gern selbst lesen würde. Oberste Priorität: verhindere Langeweile. Dennoch soll der Roman spannend, romantisch, witzig und sexy sein. Meistens bestimmt dann der Verlag in welche Schublade er gesteckt wird. Ich persönlich mag solche Schubfächer nicht unbedingt und kann insbesondere meine Romane nicht direkt zuordnen. Denn sie enthalten stets eine Liebes- und eine Krimihandlung. Ich habe meinen ersten historischen Roman fertig. In diesem ist die Krimihandlung sogar etwas stärker als in meinen St. Elwine Bänden. Dennoch bleibt es ein romantischer Frauenroman. Die Idee für eine All Age/Jugendbuch Serie summt bereits einige Zeit in meinem Kopf herum. Und ein ChickLit Roman ist zur Hälfte fertig. Pampelmusenduft, der demnächst erscheint, zeigt deutlich Thrill Aspekte. Wie gesagt, ich mag eine interessante Mischung, da fließen die Grenzen leicht ineinander über.

Du hast ja quasi dein Hobby in deine Bücher mit einfließen lassen. War dir das wichtig? War das von Anfang an geplant, dass es in St. Elwine eine Patchwork-Gruppe gibt, die sich monatlich treffen?
Die Quilterinnen in St. Elwine treffen sich monatlich, da die meisten berufstätig sind. Genauso wie in meinem wirklichen Leben. Dass die Serie so laufen soll war von Anfang an so gedacht und hatte mehrere Gründe. Das gemeinsame Hobby der Frauen verbindet sie miteinander und ich kann mühelos aus Nebenfiguren in Folgebänden Hauptpersonen machen oder umgekehrt. Es ist typisch amerikanisch. Und zu guter Letzt benötigte ich etwas, was es auf dem deutschen Markt von deutschen Autoren nicht gibt: Romane im Quilter- und Patchworkmilieu. Irgendwie musste ja mein Fuß in die Tür zu den Verlagen.
 
Deine Bücher über St. Elwine sind ja nicht neu. Du hattest sie ja schon bei einem anderen Verlag veröffentlicht. Darf ich fragen, warum du es jetzt bei bookshouse neu verlegen lässt?
Mein erster bzw. zweiter Verlag war sehr klein und muss aus gesundheitlichen Gründen geschlossen werden. Bookshouse fiel mir durch seinen großartigen innovativen Internetauftritt auf und das Verlagsprofil passte auch. Da habe ich einfach dort angefragt und mein Problem geschildert. Dann ging alles sehr schnell und mit mir durfte eine Vielzahl meiner Autorenkolleginnen von Aaronis zu Bookshouse wechseln.

Deine Quilts sind so wunderschön. Wie kommt man darauf, sich so ein Hobby anzueignen. Ist das nicht sehr zeitaufwendig?
Das ist nicht leicht zu beantworten. Ich habe Quilts und Kissen gesehen und es war um mich geschehen. Eine Decke wärmt dich, aber ein Quilt berührt deine Seele. Ich musste einfach so etwas nähen. Das war der Beginn einer Leidenschaft, da denkt man nicht über Fleiß nach, man will es nur tun. Genauso wie das Schreiben. Beides brauche ich wie das Atmen. Wenn ich nähe sind meine Hände in Bewegung und alle Probleme fallen von mir ab. Und beim Schreiben geht meine Seele auf die Reise.

Wieso tragen die Bücher von St. Elwine diese Namen? „Pampelmusenduft“ oder „Zitronentagetes“
 Tja, wieso denn nicht? Gut, ich bin vielleicht ein wenig kauzig und schreibe daher gern ANDERS als andere. Ich möchte keine Schubfächer bedienen und keine Stories schreiben, die es in x-Varianten bereits tausendmal gibt. Da ist es nur logisch, dass ich mal ein wenig andere Titel wähle. Und zwar solche, wo man nicht sofort weiß, um was es geht. Ich möchte neugierig machen. Wenn ich frech bin könnte ich nun sagen: lies die Bücher, dann weißt du es. Aber weil Dein Erdbeerkuchen so köstlich ist verrate ich mal: Charlotte aus Pampelmusenduft hat eine Früchtemacke und mag auch Kosmetika und Parfums in fruchtigen Duftnoten. So ist es nur natürlich, dass Tyler bei ihrem ersten Zusammentreffen sofort dieser unverwechselbare Geruch in die Nase steigt.
Die Zitronentagetes ist eine mehrjährige gelbblühende Staudenpflanze. Ihre einjährige „Schwester“ ist die Tagetes, auch Studentenblume genannt. Flo entdeckt in diesem Buch ihr Herz fürs Gärtnern und mag die kleinen Blüten, die zitronig duften und zudem essbar sind.
 
Die Covers deiner Bücher zeigen auch immer Quilts im Hintergrund. Durftest du in dieser Hinsicht bei der Coverauswahl mitreden?
Ja, das ist bei Aaronis so gewesen und jetzt bei Bookshouse auch. Obwohl mich der Entwurf von Bookshouse dann doch beinahe umgehauen hat. Der Grafiker ist einfach klasse. Ich liebe die Covers.

Beschreibe uns mal deinen Alltag? Verbindest du Patchwork mit Schreiben? Was tust du wenn du nicht schreibst?
Patchwork ist reines Hobby, ein Luxus, den ich mir nicht so oft gönnen kann wie ich möchte. Umso kostbarer ist mir die Zeit, die ich mit dem Nähen verbringe. Schreiben ist jetzt mein Hauptberuf. Ich schreibe täglich mehrere Seiten, recherchiere, arbeite am Lektorat oder prüfe die Druckfahne zur Freigabe. Außerdem jobbe ich wöchentlich stundenweise in einer Buchhandlung. Diese Verbindung ist perfekt für mich.
Wann immer das Wetter es zulässt bin ich im Garten, dort entstanden viele meiner Geschichten. Ich fahre gern über Land auf dem Fahrrad, ernte selbstangebautes Obst, Gemüse oder Kräuter und lese vor dem Einschlafen im Bett.

Du bist auch Mitglied bei der Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren. Wie lange bist du dort schon dabei?
Dieses Jahr warst du ja auch in Iserlohn dabei zusammen mit anderen Autorinnen von bookshouse. Erzähl uns doch bitte mal, wie so eine Veranstaltung aussieht.
Seit 2006 war ich Fördermitglied bei DeLiA, da ich noch nichts veröffentlicht hatte. 2008 durfte ich dann stolz festes Mitglied werden.
Oh, so ein DeLiA Treffen ist gigantisch, traumhaft und ich bin jedes Mal geflasht, wenn ich wieder nach Hause fahre. Es gibt jede Menge Veranstaltungen: Lesungen, Signierstunden, Seminare, die Preisverleihung für den besten Liebesroman …
Aber mir persönlich gefallen am besten die Gespräche mit den lieben Kolleginnen, die man ja meistens nur einmal im Jahr trifft. Der Austausch ist Gold wert. Da versteht man dich und deine Probleme oder man kann seine Erfahrungen teilen, die Nichtschreiber nicht nachvollziehen können.

Kann man deine Qiults eigentlich irgendwo erwerben oder machst du die nur für dich und deine Freunde?
Ich nähe nur für mich, die Familie und meine Freunde und hin und wieder verschenke ich selbstgenähte Lesezeichen.

In die „Rückkehr nach St. Elwine“ hat Kevin eine Krankheit. Er ist hyperaktiv und hat AD/HS. Hatte es einen bestimmten Grund, warum diese Geschichte mit in dein Buch einfließt? Wie kamst du ausgerechnet auf diese Krankheit?
Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie oft diese Kinder im persönlichen Umfeld verkannt werden. Das ist so schade. Außerdem möchte ich unbedingt authentisch schreiben, so, als hätte sich das Leben in St. Elwine tatsächlich so abgespielt. Der Alltag vieler Frauen wird von einem hyperaktiven Kind bestimmt. Aber in Romanen kommt so etwas eher selten vor. Warum eigentlich?

Du hast die Charaktere in deinem Buch immer wundervoll beschrieben. Ich fühlte mich von der ersten Seite an, in deinem Buch wohl. Ich hatte das Gefühl in St. Elwine zu sein und für einige Momente habe ich mir diese Kleinstadtidylle herbeigesehnt. 
Wie schafft man es als Autorin die Leser so in den Bann zu ziehen? Es ist für mich immer wieder ein Rätsel, woher dieses Talent kommt.
Wann war für dich der Zeitpunkt, an dem du gemerkt hast, ich möchte Autorin werden?

Zunächst herzlichen Dank für Dein Lob. Das ist für mich immer noch beeindruckend, dass Leserinnen meine Geschichten schön finden.
Talent zu haben ist ja kein Verdienst. Es ist einfach da, woher, weiß wohl kein Mensch. Traurig finde ich immer, wenn jemand nichts aus dieser Gabe macht. Ich jedenfalls konnte bereits als Kind Geschichten erzählen und später schrieb ich sie einfach auf. Aber Talent allein reicht nicht, man muss auch lernen das Handwerk zu beherrschen, Kritik anzunehmen und weiter zu feilen. Fleiß, Ausdauer und Disziplin gehören ebenfalls dazu. Obwohl ich mich nicht als besonders fleißig sehe, da ich leidenschaftlich gern schreibe.
Einen direkten Zeitpunkt der Erkenntnis, als hätte man einen Schalter angeknipst, gab es bei mir nicht. Ich liebte das Geschichten erzählen und es wurden immer mehr Frauen, denen meine Geschichten gefielen. Irgendwann stand die Frage im Raum: warum schickst du das nicht an einen Verlag? Das probierte ich dann – oft – sehr oft – noch öfter. Das Ergebnis war niederschmetternd. Bis eines schönes Tages doch ein Anruf kam.

Beschreibe dich mal selbst.
Oho: leidenschaftlich, verträumt, manchmal albern, still, kreativ, ein Genießer, sensibel, effizent, harmoniesüchtig, kämpferisch, zurückhaltend

Wenn dein Buch verfilmt werden würde, welchen Schauspieler würdest du dir als Josh wünschen oder Lizzy?
Eigentlich verrate ich das nicht so gern, weil jeder jemand anderen vor Augen hat, wenn er an Josh oder Lizzy denkt. Fakt ist: ich lege vorab immer fest (Sänger, Schauspieler – ein reales Gesicht eben), wie die Personen aussehen. Dann kann ich das besser beschreiben und das Foto zu meiner Karteikarte fügen.
Ich persönlich hätte gern Alex Kingston als Lizzy. Sie war mein „Vorbild“.  Mit meinem Favoriten für Josh kann man leider keinen Film mehr drehen. Es ist der junge Elvis, so wie er in den späten Fünfzigern, Anfang Sechzigern ausgesehen hat. Aber der Typ im Bookshouse Trailer passt doch auch hervorragend.

So liebe Britta. Da ich weiß, dass deine Zeit begrenzt ist, werde ich jetzt aufhören dich auszufragen. Ich wünsche dir für deine Buchreihe sehr viel Erfolg und würde mich freuen, wenn du nach Beendigung deiner St. Elwine Reihe mich noch einmal besuchen kommst und mir dann vielleicht mal einen deiner Quilts mitbringst. J
Ich kann nur sagen, jede Leserin, die Romantik und Idylle mag, sollte sich diese Bücher nicht entgehen lassen.
Vielen lieben Dank für deinen Besuch. Ich hoffe, dass es dir bei mir gefallen hat und du gerne wieder kommst.
Liebe Beate, ich war unglaublich gern bei Dir (nicht nur wegen des Kuchens). Dumm dass ich in der Eile nicht daran gedacht habe einen Quilt mitzubringen. Beim nächsten Mal auf alle Fälle. Ich komme gern wieder. Das Ende der Serie ist noch nicht in Sicht. Aber wir könnten uns nach dem dritten Band  treffen. Oder, wenn eines der anderen Bücher erscheint. Neuer Ort, neue Serie, aber auch sehr nett. Sie spielt in dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, so viel sei schon mal verraten.

Oh, dann darf ich mich wieder auf ein romantischen Buch freuen. 

So ihr Lieben da draußen. Ich hoffe ebenfalls, dass euch das KurzInterview mit Britta Orowski gefallen hat.

Wer noch mehr über Britta Orlowski erfahren möchte kann dies mit diesen Links:

Ich wünsche Euch allen noch einen wunderschönen Tag.


Eure Beate 

Samstag, 29. Juni 2013

Blick ins Buch/Andrea Mertz - The Shadow Force 01 "Raven"

Auf dem Literaturportal der Leser-Welt  hab ich ein ganz tolles Buch entdeckt. 
Das Posten der Eindrücke zu diesem Buch kann man noch bis zum 30. Juni 2013 

"The Shadow Force 01 - Raven" von Andrea Mertz 
Verlag: Sieben Verlag
Erscheinungsdatum: 01. Juli 2013 



Klappentext:
Spionageaktivitäten im Inland und Ausland, geheime Kampfeinsätze, Terror- und Spionageabwehr – die Agenten der britischen Eliteeinheit Shadow Force sind immer dort im Einsatz, wo andere Einheiten versagen oder nicht weiter vorstoßen dürfen.

Captain John ‘Raven’ McDermott kennt nach seiner Flucht aus der Gefangenschaft nur ein Ziel: Er muss die Schwester seines besten Freundes Frank aus großer Gefahr retten und beschützen. Gefoltert an Körper und Seele, verfolgt und allein, muss er den Kampf mit einem übermächtigen Gegner aufnehmen und ein Komplott in den eigenen Reihen aufdecken, das zum Ende der Shadow Force führen könnte, wenn niemand die Drahtzieher enttarnt. Jede Sekunde zählt. Dass seine attraktive Schutzbefohlene Lianne ungewohnte Gefühle in ihm weckt und ihren eigenen Kopf hat, macht sein Leben und die Erfüllung seiner Pflichten nicht gerade leichter.

Meine Meinung zur Leseprobe: 
Ich bin begeistert von dieser Leseprobe. Eine Militärelite Einheit mit paranormalen Fähigkeiten.
Raven finde ich sehr taff. Ich freue mich schon darauf, mehr von ihm zu erfahren.
Frank ist ein nachdenklicher, aber auch erfahrener Mann, der seine Truppe versucht aus dem gefährlichen Gebiet herauszubekommen.
Das die Geschichte in Lybien stattfindet ist auch mal etwas anderes.
Die Leseprobe endet an einer "gemeinen" Stelle. Gerade als Frank und Raven sich in Sicherheit bringen wollen um auf den Heli zu warten, überfällt sie plötzlich etwas. Sie bekommen wahnsinnige Schmerzen, haben das Gefühl, das ihr Körper in Flammen steht. Sie wurden trotz ihres Schutzschildes angegriffen und können sich nicht wehren.

Ein toller Auftakt einer grandiosen Serie. Ein Paranormaler Romantic Thrill. Ich bin sehr darauf gespannt, wie es weitergeht.
Die Autorin hat alles was mich interessiert in einem Roman unterbracht. Ich warte mit Spannung auf dieses Buch.


Meine Bewertung: 5/5

Jetzt hoff ich nur noch, dass ich vielleicht das Glück habe eins von 3 E-Books zu gewinnen. 

Vielleicht es ja auch was für euch. Dann schaut doch einfach bei Leser-Welt vorbei 

Freitag, 28. Juni 2013

Blogtour zu Flying Moon



Die Bloggerwelt ist schon etwas spannendes und so freue ich mich, dass ich so schnell bei einer Blogtour mitmachen kann :)

*Die Scheinwerfer richten sich auf*:


Flying Moon
von Katrin Bongard

erschienen bei Red BugBooks 





Der Klappentext verrät uns folgendes zu diesem Buch:
Ein rockiges Aschenputtel,
ein trauriger Prinz,
eifersüchtige Exfreundinnen.
Ein modernes Liebesmärchen.

Als die 16 jährige Moon auf einer Filmparty einen unbekannten Jungen trifft, ist es Liebe auf den ersten Blick. Was Moon nicht weiß: er ist ein Filmstar, sein Ruf als Verführer legendär. Ein Jahr später treffen beide sich zufällig an einem Filmset wieder. Und ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt.


Und im September gibts dann schon den zweiten Teil zu lesen, nämlich:



 Flying Moon - Lasse


Mein Beitrag wird sich dann mit der Fortsetzung befassen.




Als Vorgeschmack hab ich hier schon mal einen Auszug des ersten Kapitels: 
„Hast du den Anzug dabei?“
„Ja.“
Sie war erleichtert, auch wenn sie es nicht zeigte. Bei meiner letzten Premiere war ich stoned und in zerrissenen Jeans auf dem roten Teppich erschienen. Ich wusste, dass meine Mutter weniger interessierte, dass der Dresscode nicht gestimmt hatte, als die Tatsache, dass es mir nicht besonders gut gehen konnte, wenn ich in diesem Zustand zu einer Filmpremiere ging. Ich wäre auch gar nicht gegangen, wenn Krista nicht darauf bestanden hätte. Oh Gott, Krista.
„Warum stöhnst du?“
„Mir ist nur gerade was eingefallen ... was war noch mal mit dieser Premierenparty?“
Meine Mutter zögerte. Sie merkte vermutlich, dass ich sie anlog, aber unter keinen Umständen wollte ich mit ihr über Krista reden. Kristas Namen, überhaupt unsere ganze Affäre, wenn das das richtige Wort dafür war, löste in mir sofort ein Gefühl von Scham und Unwohlsein aus. Ich hatte kein Arsch sein wollen, aber ich war nicht verliebt und hatte aus Bequemlichkeit so getan als ob und das war eine Sache, auf die ich nicht stolz war. Krista war kein Groupie, sie verdiente das nicht.
„Die Party nach der Premiere? Sie ist bei Nora in ihrem Privathaus. Mehr ein kleiner Palast, ich war einmal da. Sehr eindrucksvoll. Es wäre wirklich sehr nett, wenn ...“
„Verstehe. Ich gehe hin. Wo ist es noch mal? Ich habe die Einladung irgendwie verlegt.“ Was nicht ganz stimmte, denn eigentlich hatte ich sie weggeworfen, wie alle Einladungen, die mir im Moment zu anstrengend, laut und uninteressant vorkamen. 
„Ich habe schon bestätigt, du kannst eine Begleitung mitnehmen.“
„Ja?“ Darauf hatte ich bestimmt keine Lust. Außerdem: Wen? In München kannte ich niemanden.
„Ich dachte, vielleicht Krista?“
Es war klar, dass sie es ansprechen würde.
„Nein, wir sind nicht mehr, ... also.“
„Schade.“
Ich konnte mit meiner Mutter über Vieles reden, aber nicht darüber, wieso ein nettes Mädchen und eine phantastische Schauspielerin wie Krista, nicht zu mir passte. Wobei nettes Mädchen eine vollkommen falsche Bezeichnung für Krista war. Das würde sie noch nicht einmal selber von sich sagen. Sie war hundertprozentig erwachsen. Was mir gefallen hatte. Genauso wie der Sex am Anfang als wir uns noch nicht so gut kannten. Am Anfang war alles gut gewesen und locker. Bis wir in einer seltsam falschen Beziehung gelandet waren und alles unehrlich wurde. Jedenfalls von meiner Seite. Nun, das konnte ich Krista nicht vorwerfen. Es lag an mir und diesem Gefühl von Verlorenheit und Einsamkeit, das mich verfolgte. Selbst wenn wir nebeneinander im Bett gelegenen hatten, war es geblieben.
„Tja, dann.“
Meine Mutter schwieg noch einen Moment, um Platz für eine Umentscheidung zu lassen, dann begriff sie.
„Okay. Viel Spaß heute Abend. Und ruf mich morgen nach dem Gespräch mit Nora noch mal an. Ich würde gerne wissen wie es gelaufen ist.“
„Mach ich.“
„Ach, und Lasse?“
„Ja?“
„Ich soll dich von Gerion grüßen. Er dreht in der Nähe von München und versucht, zur Premiere zu kommen.“
„Cool.“
Ich legte auf und ging zurück ins Bad. Und war erleichtert. Vielleicht kam Gerion. Niemand kannte mich so gut wie er, von Ole einmal abgesehen. Meine Mutter nannte es den Windeleffekt. Wenn man sich so früh kennenlernte, dass man sich sogar in Windeln gesehen hat, dann würde man immer offen zueinander sein und sich vertrauen. Eine Theorie, die mir vollständig einleuchtete.
Mit Gerion konnte ich über alles sprechen. Na ja, fast alles. Was Mädchen anging, war es nicht ganz so einfach.
Er behauptete, dass sich jedes Mädchen, das ihn interessiere, mit tödlicher Gewissheit in mich verlieben würde. Ich behauptete, dass er jedes Mal, wenn ihn ein Mädchen interessierte, so tat, als wäre sie ihm egal oder als könnte er sie besonders wenig leiden. Und ich fing dann an, nett zu ihr zu sein, weil sie mir leid tat. Kein Wunder, dass die Mädchen am Ende immer mich nett fanden. Liebe war für ihn ein verdammt ernstes Thema. Wenn ich auch nur den kleinsten Witz über seine Gefühle einem Mädchen gegenüber riss, rastete er aus. Neben ihm sah ich aus wie ein rücksichtsloser Verführer.
Okay, was stimmte: er war der Vernünftigere von uns beiden. Doch wenn wir zusammen waren, entstand eine gute Mischung. Keine Ahnung, was ich genau dazu beitrug, aber zusammen waren wir einfach das perfekte Team.



Die Blogtour endet mit einem tollen Gewinnspiel, bei dem ihr, wenn ihr alle Blogs fleißig besucht, die Chance habt, auf folgende Gewinne:


5 signierte Ausgaben zu "Flying Moon"







einen "Red Bug Hoodie"







oder eine 



handgefertigte und somit individuelle "Red Bug Mud" Tasse 





Und hier die einzelnen Blogs in der Übersicht:

Buchvorstellung Flying Moon inkl. Leseprobe
Bericht über Katrin Bongard
Interview
Charakterisierung der Hauptpersonen
Textpassagen zu Flying Moon
Interview Teil 2 + Kapitelauszüge
Fragetag an die Autorin + Kapitelauszüge
Lasst euch hier überraschen - ihr seid gefragt!
Buchvorstellung Lasse
Auch ich befasse mich mit der Buchfortsetzung zu Lasse


An beiden Tagen findet ihr Fragen zur Verlosung



Ihr dürft gespannt sein, ich freu mich auf eine rege Teilnahme!

Mittwoch, 26. Juni 2013

Buch findet Regal

Seit neuestem Verfall ich dem Rausch, bei Facebook in Tauschgruppen, neue Bücher zu ertauschen

Worüber ich mir sehr gefreut habe, war ein  Tauschbuch und zwar der zweiten Band von

Julie James - Undercover ins Glück 
Verlag: Egmont Lyx Verlag
Erschienen: Oktober 2012
Seitenzahl: 352 Seiten 
Augabe: Taschenbuch, Broschur 



Dieses Buch war der ultimative Tausch schlecht hin. Ich hab lange gewartet und jetzt hab ich endlich ertauscht bekommen. Ich liebe die Bücher vom Sieben Verlag und auch von Staphanie Madea

Stephanie Madea- Night Sky 1"Sklave des Blutes"
Verlag: Sieben Verlag
Erschienen: Juli 2011
Seitenzahl: 248 Seiten 
Ausgabe: Taschenbuch, Broschur 



Kerstin Gier, gleich im Dreierpack. Ich muss gestehen. Ich habe noch kein Buch von ihr gelesen. Ich bin sehr neugierig und hab mich gefreut diese Bücher zu erwerben.



Die nächsten kommen bald. 

Eure Beate 

Montag, 24. Juni 2013

Mein 1. Blog-Geburtstag/ letztes Gewinnspiel/ [Auslosung]

Hallo ihr Lieben, 

diesmal waren es deutlich weniger Teilnehmer an meinem Gewinnspiel, aber das macht nichts. 

Die Gewinne, die keiner haben wollte, werden im nächsten Gewinnspiel zusammen mit dem signierten Buch von Sabine Bürger - "Hexenkinder - Das Fenster in die Vergangenheit" und das Buch von Tina Folsom - "Scanguard Vampires Gabriels Gefährtin" verlost. 

Jetzt aber zum aktuellen Anlass

Das Buch von 
Stefanie Ross - "Jay Explosive Wahrheit" DeGrasse Reihe 2 

gewinnt 


Kleiner Vampir 

Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Buch 

Das signierte Lesezeichen von

 Narcia Kensing "Herzen aus Asche 

gewinnt 


buchverliebt 

Meinen Glückwunsch zu diesem tollen Lesezeichen 

und das wunderschöne signierte Lesezeichen von 

Sabine Bürger - "Hexenkinder - Das Fenster in die Vergangenheit" 

hat 


Manu2106 

gewonnen. 
Auch dir meinen Glückwunsch und viel Freude mit dem tollen Lesezeichen 


Um euch natürlich den Gewinn schicken zu können, schickt mir bitte eine E-Mail an beateslovelybooks@web.de mit euer vollständigen Adresse

Ich danke allen anderen Teilnehmer, dass ihr mitgemacht habt. 

Wie schon angekündigt, gibt es demnächst noch ein Gewinnspiel.

Eure Beate 








Sonntag, 23. Juni 2013

Interview/Julia S. Heinrich (bookshouse)

Hallo ihr Lieben,

es ist Sonntag und das bedeutet, dass ich wieder einen Gast bei mir begrüßen darf. Heute sitzt Julia S. Heinrich neben mir.

Hallo Julia,
schön dass du da bist und wir ein wenig mehr über dich und deinen Roman „Joline – GenTec Genesis“ erfahren dürfen.

Es gehört hier schon zu einem Ritual, dass ich meine Gäste immer mit einem selbstgebackenen Kuchen und Plätzchen bewirte. Diesmal habe ich einen Birnen-Schmand-Kuchen gebacken. Ich hoffe, doch das du so einen Kuchen magst, ansonsten hätte ich noch Muffins anzubieten.
Nein, Birnen-Schmand ist super J Vielen Dank für das nette Willkommen – und natürlich auch ganz lieben Dank für Deine Einladung! Sollen wir gleich starten?

Was mich am meisten interessiert, warum hast du
Zitat: „Ich konnte nicht abdrücken. Vor mir stand das hässlichste Pferd, das ich jemals gesehen hatte, und ich konnte einfach nicht abdrücken.“
als Einleitungssatz für dein Buch verwendet? Wie kamst du überhaupt darauf?
Hm, schwierige Frage. Oder vielleicht auch nicht, denn der Satz war plötzlich einfach in meinem Kopf. Ich hatte damals darüber nachgedacht, ein Kinder-/Jugendbuch zu schreiben, das irgendwann in der Zukunft spielt und in dem es die Menschen wieder raus aus den großen, unpersönlichen Städten aufs Land zieht. Eigentlich war das auch nur so eine diffuse Idee – bis ich plötzlich dieses Bild vor Augen hatte, bei dem ein junges Mädchen vor einem Pferd steht und es mit einer Waffe bedroht.
Und ab diesem Moment begann sich die Geschichte von selbst zu entwickeln ...

Dein Buch spielt ja in der Zukunft und Gentechnologie ist das Hauptthema darin. Hattest du von Anfang an vor, einen solchen Roman zu schreiben, da es ja auch mit deinem eigentlichen Beruf als Biologin teilweise zu tun hat?
Nein, von Anfang an nicht, das hat sich erst im Laufe der Zeit entwickelt. Vor „Joline“ hatte ich schon längere Zeit an einem anderen Roman gearbeitet, in dem der Schutz gefährdeter Tierarten eine Rolle spielt. Ich habe die Geschichte zwar bis heute nicht zu Ende geschrieben, aber sie hat sicherlich einen Grundstein zu „Joline“ gelegt. Insgesamt lag das Thema Gentechnologie aber nahe, da ich selbst während meiner Diplomarbeit genetische Untersuchungen gemacht habe – allerdings natürlich ohne die gentechnisch-manipulierende Komponente, die bei PhönixGenTec praktiziert wird ;-)

Wieso hast du als Protagonisten junge Erwachsene gewählt?
Habe ich gar nicht. Meine Geschichte hat sich das so ausgesucht, ich bekam da überhaupt kein Mitsprachrecht *lach*

Joline hat es in deinem Buch nicht einfach. Ihr Vater arbeitet für die Firma, gegen die Joline kämpft und ihre Mutter ist eine erfolgreiche Mikrobiologin.
Stand dies von Anfang an fest, dass die Eltern von Joline mit in das Thema involviert sind?
Nein, auch das hat sich während des Schreibens so ergeben. Dazu muss ich vielleicht noch sagen, dass ich meine Bücher nie „plotte“, sie also nicht mit einem roten Faden vorab plane. Ich bin ein reiner „Bauchschreiber“, d.h. ich schreibe die einzelnen Szenen so, wie sie mir einfallen und füge sie dann nach und nach zu einer Geschichte zusammen. Bisher hat das immer super funktioniert, auch bei „Joline“,  trotz der Komplexität des Themas Gentechnologie.

Es gibt auch Leser, die sich bisher vielleicht nie mit Gentechnik beschäftigt haben. Hattest du keine Angst, dass dieses Thema gerade Jugendliche etwas abschrecken könnte?
Nein, Angst in dem Sinne nicht, aber mir war natürlich  klar, das es eine Herausforderung werden würde – entsprechend wollte ich einen Roman schreiben, der sich trotz des Themas unterhaltsam und spannend lesen lässt, nicht zu überladen wirkt und gleichzeitig zum Nachdenken verleitet: Wie würde sich der Leser an Jolines Stelle verhalten?
Ich persönlich finde nämlich, dass Wissenschaft nicht abschrecken, sondern vor allem Spaß machen soll – und hoffe natürlich, dass mir das mit „Joline“ auch gelungen ist.

Dies ist dein erstes Buch beim bookshouse Verlag. Es werden noch andere Bände der „GenTec Genesis“ folgen.
Bekommen wir danach auch mal ein Buch aus einem anderen Genre?
Ja, ganz bestimmt sogar J  Als „Joline“ seinerzeit auf Bewerbungsrunde in den Verlagen war, hatte ich angefangen, einen Urban-Fantasy-Roman zu schreiben. Inzwischen ist er so gut wie fertig und müsste eigentlich nur noch durch meine „interne Feinkorrektur“ – aber dank einer ausgeprägten Schreib- (und Korrigier-)blockade in den letzten Wochen liegt mein zweites Baby schon seit einiger Zeit schmählich missachtet in der Schublade.
Soviel kann ich aber schon verraten: Es geht in dem Roman um einen steinernen Helden, einen selbsternannten Hexenjäger, mysteriöse Ritualmorde und um jede Menge Wasserspeier, die alle sehr eigene Ansichten und ziemlich schräge Ideen haben.

Das hört sich sehr spannend an :)

Hast du als Kind schon Science-Fiction Bücher gelesen oder woher kam die Idee des Buches?
Na ja, als Kind waren es vor allem die üblichen Pferdebücher, die ich gelesen habe. Merkt man das heute eigentlich noch? Okay, ein wenig vielleicht ... *zwinker*
Als Jugendliche wechselte es dann nach und nach in den phantastischen Bereich, wobei die Grenze zwischen Science Fiction, Phantastik und Fantasy oft ineinander übergingen – mich interessierten vor allem die Ideen, die hinter den Büchern steckten. Vieles davon würde heute vermutlich in den Bereich der Utopie / Dystopie fallen, und mit Sicherheit haben mich diese Bücher auch ein Stück weit geprägt.

Was machst du, wenn du nicht schreibst und arbeitest? Gibt es Hobbies denen du nachgehst?
Ja, und leider viel zu viele *lach* An erster Stelle kommen natürlich meine Pferde und meine Katze, die ich (neben meinem Mann natürlich J ) über alles liebe. Außerdem habe ich noch einen Garten, in dem mir meine englischen und historischen Rosen (und vor allem das Unkraut) ständig über den Kopf wachsen. Und ich fotografiere sehr gern, am liebsten Tiere und die Natur, aber ab und an auch mal die Hochzeit einer Freundin. Und ich lese praktisch jede freie Minute, die mir dann noch übrig bleibt.

Oha, dass sind tatsächlich sehr viele Hobbies :)

Woher kommen denn die Einfälle für deine Bücher?
Komischerweise meist beim Autofahren. Der Außendienst scheint irgendwie sehr inspirierend zu sein, obwohl mein Brotjob sonst eher von Routine geprägt wird.

Ich schreibe gerade an…
... dem zweiten Teil von „GenTec Genesis“.

Meine Lieblingsautoren/innen sind…
Oha. Terry Pratchett, Andrea Schacht, Barbara von Bellingen, Susanna Kearsley, Robert Westall ... die Liste lässt sich noch eine ganze Weile fortsetzen.

Ich lese gerade…
„Ins Glück stolpern“ von Daniel Gilbert – ein Geschenk meines Mannes. Und – aus hoffentlich bald aktuellem Anlass – haufenweise Sachbücher zum Thema Altbausanierung. Zum Lesen von Belletristik bin ich in letzter Zeit leider weniger gekommen, obwohl mir beispielsweise „Glasseelen“ von Tanja Meurer sehr gut gefallen hat.

Wenn du nur ein Buch mit in den Urlaub nehmen dürftest, welches wäre es?
„Das Reitwegenetz der Nordheide“ Okay, das Buch gibt es meines Wissens gar nicht, und vermutlich wäre es auch ein eher dünnes Buch – aber für meinen Traumurlaub ideal J

Wo siehst du dich in einigen Jahren als Schriftstellerin?
Gute Frage – solche Prognosen finde ich immer superschwer. Ein Traum wäre es natürlich, irgendwann von meiner Schreiberei leben könnte, aber dieses Glück haben leider nur die wenigsten Autoren. Trotzdem ich hoffe natürlich, dass ich in einigen Jahren immer noch das schreibe, was mir Spaß macht, und den Lesern meine Bücher weiterhin gut gefallen – denn was ist ein Autor ohne seine Leser?

Es hat mir sehr viel Freude bereitet, dass du heute bei mir warst. Ich wünsche dir von ganzem Herzen noch sehr viel Erfolg mit deinen Büchern. Bleib gesund und lass deinen Träumen freien Lauf.
Danke, liebe Beate, mir hat es auch sehr viel Spaß gemacht. Ich wünsche Dir ebenfalls alles Gute, und allen Lesern dort draußen natürlich auch. Vielleicht treffen wir uns demnächst mal wieder? Ich würde mich sehr freuen!

So ihr Lieben,
dass war es für heute. Ich hoffe, dass euch das Gespräch mit Julia gefallen hat und ihr neugierig auf ihr Buch geworden seid.
Bis nächste Woche, wenn es wieder heißt “Willkommen auf meiner virtuellen Couch“.

Ich wünsche euch allen noch einen schönen Tag.


Eure Beate 

Samstag, 22. Juni 2013

Rezension/Stefanie Ross - DeGrasse Reihe 2 "Jay Explosive Wahrheit"

Titel: Jay - Explosive Wahrheit "De Grassse Reihe 2"
Autor: Stefanie Ross
Verlag: Egmont Lyx Verlag
Erschienen: Februar 2013
Genre: Romantic Thrill
Seitenzahl: 528 Seiten
Ausgabe: Taschenbuch, Klappenbroschur 
ISBN: 978-3802588600

(Quelle: Lyx Verlag)

Leseprobe

Ich bedanke mich beim Lyx Verlag für dieses aufregende Rezensionsexemplar 

Inhalt
Trotz seiner lässigen Art nimmt Jay DeGrasse seinen Job als Special Agent des FBI überaus ernst. Umso mehr frustriert es ihn, dass sein Team im Kampf gegen Drogenimporte aus Mexiko auf der Stelle tritt. In ihm wächst der Verdacht, dass es unter ihnen einen Verräter gibt. Zu allem Überfluss erhält er mit der unnahbaren Elizabeth Saunders auch noch eine neue Chefin. Als Jay dem Maulwurf zu nahe kommt, wird die Lage für ihn äußerst brenzlig, und bald ist Elizabeth die Einzige, der er noch vertrauen kann. Gemeinsam nehmen sie den Kampf gegen einen übermächtigen Gegner auf.

Das Buch
Für den FBI-Agenten Jay DeGrasse läuft nichts, wie es soll. Im Kampf gegen Drogenimporte aus Mexiko erzielt sein Team nach anfänglichen Ereignissen nur noch Misserfolge, und sie kommen den Drahtziehern keinen Schritt näher. Obwohl Jay es zunächst nicht wahrhaben will, er muss sich bald eingestehen, dass es in seinem Team einen Maulwurf zugeben scheint. Zu allem Überfluss wird sein bisheriger Chef auch noch durch die junge Elisabeth Saunders ersetzt, die mit ihrem kühlen Auftreten und ihre Vorliebe für Statistiken Jays Meinung nach besser in Washington geblieben wäre. Elisabeth, die mit Jays lässiger Art so gar nicht zurecht kommt, gibt ihm nur widerwillig eine letzte Chance. Hat er keinen Erfolg, droht ihm die Auflösung seines Teams. Doch dann geht bei dem Einsatz alles schief, und Jay und Elisabeth werden verletzt. Spätestens jetzt ist klar: Jemand hat sie verraten, und sie können den Fall nur lösen, wenn sie zusammenarbeiten. Dabei stellt sich schon bald heraus, dass sich hinter Elisabeth kühler Fassade eine humorvolle, leidenschaftliche Frau verbirgt, die Jay alles andere als kalt lässt. Als es zu weiteren Anschlägen auf ihr Leben kommt, müssen Jay und Elisabeth feststellen, dass mehr auf dem Spiel steht, als sie bisher angenommen haben ...

Meine Meinung: 
Wie schon im ersten Band der DeGrasse Reihe, hat Stefanie Ross wieder einmal tolle Schauplätze in ihrem Roman verwendet. Im ersten Band waren die Protagonisten meisten in Afghanistan, aber im zweiten Band, in dem auch Jays Bruder Luc und andere bekannte Personen wieder dabei sind hat die Autorin einige andere Orte gewählt. 
Der FBI-Agent Jay DeGrasse steht unter Druck, da sich in seinem Team ein Maulwurf befindet. Die sonst sehr trockene Elisabeth entpuppt sich als eine ehrgeizige, aber auch überaus charmante Frau. 
Jay und Beth haben es nicht einfach, ohne Probleme den Maulwurf zu finden und dem Drogenkartell das Handwerk zu legen,da auch auf sie mehrere Anschläge verübt werden. 
Die Ermittlungen des FBI und Drogenbehörde(DEA) ist auch sehr fraglich, da sie sich gegenseitig immer wieder Dinge verheimlichen.
Besonders interessant und aufregend war zu sehen, wie korrupt manche Menschen sein können. 
Zusammen mit dem Navy Seal Luc und seinen Freunden wird versucht das Drogenkartell zu bekämpfen.
Zwischen Jay und Beth sprühen währenddessen auch die Funken und beide fühlen sich sehr zueinander hingezogen. 

Fazit:
Auch in diesem Buch hat Stefanie Ross wieder mehrere Ermittlungsbehörden zusammenarbeiten lassen. DEA, FBI und Militär waren vereint, um dem Maulwurf ausfindig zumachen und das Drogenkartell zu zerschlagen. 
Alles in allem war es ein spannendes und aufregendes Buch. Was mir ein wenig gefehlt hat war, das die Romantik wieder zu kurz kam.  

Meine Bewertung: 4,5/5

Freitag, 21. Juni 2013

Challenge/Die Lyx-Challenge geht in die zweite Runde

Ich habe eine super Challenge entdeckt. Ganz nach meinem Geschmack!



Die Regeln: 
Es müssen mindestens 15 Bücher von LYX-Egmont im Zeitraum zwischen dem 01.07.2013 und dem 01.07.2014 gelesen werden und zu jedem Buch/Hörbuch/Ebook eine Rezension verfasst werden.
Dabei ist es egal, ob ihr die Rezension auf einen Blog, Youtube, Lovelybooks oder sonst wo hochladet. Hauptsache, ihr könnt sie am Ende auf irgendeine Art nachweisen.

Anmelden kann man sich, indem man buchverliebt einen Kommentar hinterlässt. Dabei bitte angeben, mit welchem Namen ihr bei der Challenge gelistet werden möchtet. 
Eine Anmeldung per Email ist natürlich auch möglich. Diese dann bitte an folgende Emailadresse: lyx-challenge@hotmail.de

Bücher von LYX Egmont, die VOR diesem Zeitraum gelesen wurden (wo allerdings die Rezension erst später erfolgt) zählen nicht
Die Bücher müssen wirklich in diesem Zeitraum gelesen und die Rezensionen auch in diesem Zeitraum geschrieben werden.

Wenn ihr die Challenge schafft und die 15 Bücher in diesem Zeitraum lest, kommen zwei Lose für euch in den Lostopf.
Wenn ihr das Ziel von 15 Büchern erreicht hat, steht euch nichts im Wege, noch mehr Bücher aus dem Programm des Verlags zu lesen! Dafür gibt es für jede weitere 10 Rezensionen ein Extralos.
Es können leider nur Buchbegeisterte teilnehmen, die ihre Rezensionen in irgendeiner Form online stellen (Lovelybooks, Amazon, Blog, Youtube, etc.)
Es wird auch dieses Mal eine Nachreichfrist für Rezensionen geben, welche einschließlich bis zum 14.07.2014 geht.
Aus Gründen der Fairness werden Rezensionen zu Kurzgeschichten nicht gewertet (außer es sind mehrere Kurzgeschichten in einem Band). Ebooks, Print und Hörbücher zählen regulär zur Challenge.

Eine Rezension wird nur einmal gewertet, wenn sie für denselben Inhalt geschrieben wurde (z.B. Rezension für Hörbuch und Buch desselben Titels zählt nur einmal)
Die Anmeldung zur Challenge ist jederzeit möglich!

Die Links zu den Rezensionen werden auch dieses Mal wieder auf Lelas Seite gesammelt. 
Es gibt dabei auch wieder Monats-, Halbjahres- und Jahresupdates. 
Neu diesmal: Es wird in jedem Monat eine neue Aktion geben, an der man als Teilnehmer der Challenge teilnehmen kann. Dabei kann man Extralose, Bücher und vieles mehr gewinnen. Diese Aktionen werden immer abwechselnd auf unseren Blogs stattfinden.



Donnerstag, 20. Juni 2013

carl´s books/neuester Junititel "So nah und doch so fern" von Ann Brashares

Die große Geschichte einer Liebe, 
der weder Zeit noch Raum etwas anhaben können 

"So nah und doch so fern" 
der Bestsellerautorin Ann Brashares

aktuell bei carl´s books erschienen 


Autorin: Ann Brashares
Titel: So nah und doch so fern
Aus dem Amerikanischen von Sylvia Spatz
Erschienen: 10. Juni 2013
Seitenzahl:368 Seiten
Preis: € 14,99 [D] 

Kurzbeschreibung:


Nur ganz wenige Menschen verfügen über die Gabe, sich an ihre früheren
Leben zu erinnern. Daniel ist einer von ihnen. Sein Gedächtnis reicht viele
Jahrhunderte, viele Leben zurück - und er erinnert sich an eine junge Frau,
die er einst unglücklich geliebt hat. Nach jeder Rückkehr in eine neue
Existenz begibt er sich auf die Suche nach ihr, bis er im heutigen Virginia auf
Lucy trifft. In ihr erkennt er seine schicksalhafte Liebe wieder. Für Lucy aber
ist Daniel ein völlig Fremder, auch wenn sie sich auf unheimliche Weise zu
ihm hingezogen fühlt. Und beide ahnen sie nicht, dass ein dunkler Schatten
aus der Vergangenheit ihre gemeinsame Zukunft bedroht.
In eindrücklichen Bildern erzählt Ann Brashares die außergewöhnliche
Geschichte einer magischen Liebe, die alle Zeit und Widerstände überdauert,
und eröffnet überdies einen ganz eigenen, faszinierenden Blick auf Tod und
Wiedergeburt.
Ann Brashares wuchs in der Nähe von Washington D.C. auf. Sie studierte
Philosophie an der Columbia University in New York und war einige Jahre als
Lektorin tätig war. Seit 2000 widmet sich Ann Brashares ganz dem Schreiben
von Jugend- und Erwachsenenbüchern.
Brashares lebt mit ihrem Mann, dem Porträtmaler Jacob Collins, und ihren drei
Kindern in New York. Bei C. Bertelsmann erschien zuletzt ihr Bestseller "Unser


letzter Sommer".


Eine phantasievolle, romantische, wunderbare Reise durch die Zeit 
(Quelle: Washington Post)


Trailer zum Buch: 

                



Zur Autorin:
Ann Brashares wuchs in der Nähe von Washington D.C. auf. Sie studierte
Philosophie an der Columbia University in New York und war einige Jahre als
Lektorin tätig war. Seit 2000 widmet sich Ann Brashares ganz dem Schreiben
von Jugend- und Erwachsenenbüchern.
Brashares lebt mit ihrem Mann, dem Porträtmaler Jacob Collins, und ihren drei
Kindern in New York. Bei C. Bertelsmann erschien zuletzt ihr Bestseller "Unser
letzter Sommer"



Dienstag, 18. Juni 2013

[Rezension]"Herzklopfen - Down Under" von Kate Sunday

Titel: Herzklopfen - Down Under
Autor: Kate Sunday
Verlag: bookshouse Verlag
Erschienen: April 2013
Genre: Liebesgeschichte, Abenteuer
Altergruppe: Jugendliche und Junggebliebene
Seitenzahl: 342 Seiten
ISBN9789963722105 
Ausgabe: Taschenbuch, Broschur




Inhalt
Ärger ist vorprogrammiert, als sich die deutsche Austauschschülerin Nele Behrmann in den smarten Australier Jake verliebt. Beim Surfen am Strand von Victor Harbor kommen sie sich näher, doch nicht nur Jakes Exfreundin Sandy, sondern auch Neles Gastschwester Tara versuchen mit allen Mitteln, dieser Beziehung Steine in den Weg zu legen. Der Plan geht auf und Neles heile Welt zerbricht. Der coole Chris wittert seine Chance. Er umgarnt Nele, doch er hütet ebenso wie Jake ein düsteres Geheimnis. Plötzlich gerät die Situation außer Kontrolle ...

Das Buch:
"Er hatte sie umgehauen, mit seinen blauen Augen und dem süßen Lächeln, einfach verzaubert. Sie wollte ihn. Ihn und keinen anderen."
Für die 16-jährige Nele aus dem Schwarzwald geht ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Ein Jahr lang darf sie als Austauschschülerin in Australien verbringen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sich der sexy Surfer Jake, Schwarm sämtlicher weiblicher Wesen der Victor Harbour High, für sie zu interessieren scheint. Sie setzt alles daran, Jake zu gewinnen, nichts ahnend, dass sie sich damit gefährliche Feinde schafft. Längst werden hinter ihrem Rücken fiese Pläne geschmiedet. Neles Rivalinnen sind nicht bereit, ihr Jake kampflos zu überlassen. Doch auch er spielt nicht mit offenen Karten, denn er hat ein dunkles Geheimnis zu bewahren. Der coole, undurchsichtige Chris verfolgt indessen eigene Pläne. Als er sich einmischt, überschlagen sich die Ereignisse. Nele gerät in höchste Gefahr. Freunde und Familie lassen nichts unversucht, um Nele zu retten. Doch die Situation scheint aussichtslos. Kommt jegliche Hilfe zu spät. 

Meine Meinung: 
Bei einem Strandspaziergang lernt Nele den bezaubernden Jake kennen, der ihr aus einer brisanten Situation heraus hilft. Um Nele ist es geschehen. Sie verliebt sich Hals über Kopf in Jake und merkt nicht, dass sie sich dadurch einige Feinde macht. 
Die Charaktere des Buches sind wunderbar beschrieben und auch die Gewohnheiten der Teenies sind sehr authentisch herüber gebracht worden. So spielen simsen, skypen oder Facebook auch eine ganz normale Rolle im Buch.
Nele ist das "Mädchen von nebenan", mit der man gerne befreundet sein möchte. Sie wirkt am Anfang etwas schüchtern und in sich gekehrt, aber im Laufe der Geschichte verändert sie sich. 
Tara, die Gastschwester von Nele ist ein Mädchen, das nicht wirklich darüber erfreut ist, das Nele und Jake sich näher kommen. 
Jake, ein smarter Womanizer, weiß geschickt mit seinem Äußeren umzugehen um die Mädchenherzen höher schlagen zu lassen. Er ist liebenswert und doch trägt er ein Geheimnis ins sich. 
Alles in allem hat Kate Sunday tolle Teenager erschaffen und so mit ein spannend und aufregendes Buch für Jugendliche und Junggebliebene geschrieben. 
Sie hat einen sehr flüssigen Schreibstil, der es mir einfach machte, dass Buch in kurzer Zeit zu lesen. 

Aufmachung des Buches:
Das Cover lädt zum Träumen ein. Ein hübsches Mädchen ziert das Buch und im Hintergrund sieht man einen Jungen der mit einem Surfbrett aus dem Meer herauskommt. Genau das richtige Cover für Teenies. 
Das Buch beinhaltet 25 Kapitel.

Fazit
Kate Sunday lässt mit ihrem Buch jedes Mädchenherz höher schlagen. Abenteuer, Spannung und Liebe erstrecken sich durch das ganze Buch. Man hat es nicht einfach zur Seite legen, da die Spannung zu keiner Zeit abreißt. Das Buch legt keiner Altersbegrenzung nach oben fest. Egal ob Jugendliche oder Junggebliebene, jede Altersgruppe wird sich mit dieser Geschichte gut unterhalten fühlen. 

Ich danke Kate Sunday für die wunderbaren Stunden, die ich mit ihrem Buch erleben durfte. 

Meine Bewertung: 5/5



Mein letzter Post

[wants to read] Endlich möchte ich wieder lesen ...