Sonntag, 31. März 2013

Interview/Claudia Donno (bookshouse)



Guten Morgen Ihr Lieben,

ich wünsche euch ein frohes Osterfest


Heute hab ich Claudia Donno bei mir zu Gast. Claudia feiert mit ihrem Buch „Kikki Krümel und der fliegende Hexenkessel“ ihr Debüt bei bookshouse.

Liebe Claudia,

vielen Dank für Deinen Besuch. Nimm doch Platz und lass uns mal über Dein Buch und natürlich auch andere Themen sprechen.

Danke, dass du mich eingeladen hast. Deine Couch ist  übrigens sehr bequem.


Du hattest mir bei Lovelybooks mal erzählt, dass Dir die Geschichte von Florina und Kikki auf dem Nachhauseweg vom Einkaufen einfiel.
Gab es eine bestimmte Situation, bei der Du diese spontane Inspiration hattest oder geht Dir das öfter mal so?
Bei diesem Manuskript waren es die ersten
Frühlingsblumen, die auf einer Wiese blühten.
Ich dachte bei mir; „Was für eine schöne Flora.“
Daraus entstand der Name Florina. Schon hatte ich den Titel:
„Florina und der fliegende Hexenkessel.“
So hiess mein Buch zu Anfang. Zu Hause angekommen, stand die Geschichte bereits in groben Zügen. Ich setzte mich gleich an den PC und begann zu schreiben.
Und ja, ich habe oftmals solche Inspirationen.
Ein Satz, eine Begebenheit, eine Landschaft, manchmal auch Personen sind dabei meine Quellen.


Hat sich der Charakter von Kikki, auch direkt in Deinem Kopf eingenistet oder ist dieser erst mit der Zeit entstanden? Sie ist ja etwas sehr tollpatschig und immer sehr bunt ausgestattet. 
Ja, Kikki war von Anfang an verspielt und auch tollpatschig. Sie lebt abgeschottet im Wald - kennt praktisch keine Verpflichtungen und ist Mangels Erfahrungen mit den Menschen auch eher ungeschickt im Umgang mit ihnen. Was sich ja dank Florina bald ändert. Ja, Kikki mag  Farben. So habe ich sie von Anfang an gesehen. Sie soll sich von den anderen Waldhexen abheben - anders sein - und auch nicht angepasst, was die Kleiderordnung betrifft.


Wie lange hat es denn gedauert bis die Geschichte komplett stand und auch ein Verlag gefunden war, der die Geschichte wollte.
Geschrieben habe ich das Buch innerhalb von ca. 2 Monaten.
Danach begann das Überarbeiten.
Ich hatte viele Testleser, darunter auch die Schulklasse meines jüngeren Sohnes. Als mich die Lehrerin zu einer Lesung einlud - und die Kinder nach einem 2. Band verlangten,  kam ich diesem Wunsch sehr gerne nach.
Es folgten weitere Korrekturen, wieder viel Umschreiben usw. .
Andere Autoren fungierten dabei als Testleser und haben mir mit ihren Ratschlägen sehr geholfen.
Danach bot ich mein Manuskript 4 - 5 Verlagen an, bekam aber immer Absagen, da es bereits zu viele Hexengeschichten auf dem Markt gäbe. So ruhte meine Geschichte in der Schublade, bis sie vor einigen Monaten bei Bookshouse eine Heimtat gefunden hat.


Deine Leserunde hat ja jetzt begonnen. Bist Du aufgeregt, wie die Leser Dein Buch beurteilen werden?
Ja und Nein.
Natürlich würde es mich unheimlich freuen, wenn meine Geschichte gut ankommt. Andererseits kann ich gut damit leben, wenn ehrlich gemeinte Kritik an mich gerichtet wird, die ich im nächsten Band einbauen kann.


Du hast einige Anthologien geschrieben. Was ist denn aus denen geworden?
Einige von ihnen sind immer noch im Handel erhältlich. Ich hoffe, dass sie noch viele Leser finden.


Wieso schreibst Du lieber Kinderbücher als Krimis?
Kinder finde ich, sind sehr kritisch und unheimlich direkt in ihrem Urteil.
Ich schreibe Kinderbücher deshalb gerne, weil  man hier sehr viel Spielraum hat. Man kann Fantasiegestalten erfinden, Hexen fliegen lassen und vieles mehr.
Krimi schreiben mag ich auch sehr. Wobei ich in diesem Genre erst wenige Erfahrungen gesammelt habe.


Findest Du den Vergleich Hexe Kikki mit Bibi Blocksberg, eigentlich gerechtfertigt?
Ich muss gestehen, ich habe noch nie ein Buch von Bibbi Blocksberg gelesen. Von daher kann ich auch nicht beurteilen, ob der Vergleich zwischen ihr und Kikki gerechtfertigt ist.


Das Cover ist mit viel Liebe zum Detail entworfen worden. Hattest Du ein Mitspracherecht, bezüglich des Bildes?
Ja, das hatte ich. Dass heisst, das Cover wurde vom Verlag erstellt und ich durfte meine Anmerkungen machen. Es war eine sehr nette und auch interessante Zusammenarbeit.


Hast Du schon ein neues Buch in Planung?
Auf jeden Fall: „Kikki Krümel und das Geheimnis der verschwundenen Hexen.“


„Der innere Kreis“ ist ein historischer Roman, wie ich auf Deiner Homepage gesehen habe. Wirst Du diesen Roman irgendwann mal veröffentlichen?
Nein. Ich habe die Datei damals auf meinem alten PC gelöscht, da ich nach langem Unterbruch in dieser Geschichte, den Faden nicht mehr zu meiner Zufriedenheit aufnehmen konnte.


Welches Genre liest Du selbst denn gerne?
Ich mag Fantasy für Jugendliche und Erwachsene, Thriller, Krimis und historische Geschichten. Das Einzige was ich nicht lese, sind Liebesromane.


Welches Buch hättest Du denn gerne selbst geschrieben?
Meine eigenen - und natürlich die Harry Potter Serie. Mich hat die Fantasie der Autorin wirklich beeindruckt.


Hast Du ein bestimmtes Ritual beim Schreiben?
Schriftliche Notizen oder immer am Laptop/Rechner?
Ja, ich muss alleine sein. Es gibt weder Musik noch sonstige Ablenkungen.
Mit meinem Laptop auf den Knien sitze ich meistens auf der Couch im Wohnzimmer.  Manchmal wechsle ich auch auf den Balkon und geniesse den Blick in die Ferne. Viel Wasser und Kaffee dürfen dabei niemals fehlen.
Notizen gibt es natürlich auch. Das ist bei mir die Liste der Protagonisten. Wie sehen sie aus? Welche Charaktereigenschaften haben sie? Die benötige ich jedoch nur solange, bis ich meine Darsteller in- und auswendig kenne.


Welches Buch war denn als Kind Dein Lieblingsroman?
Ich habe praktisch alle Bücher von Isabel Allende verschlungen. Dann natürlich die 5 Freunde und die drei ???


Hast Du ein Vorbild?
Immer wieder. Wenn ich ein gutes Buch lese, dann möchte ich so gut schreiben können, wie der Autor, dessen Text ich gerade lese.


Wolltest Du denn schon immer Schriftstellerin werden?
Das wurde mir mit etwa 12 Jahren bewusst, als ich während unseren Ferien in Spanien mit meinem Vater über die eigenen Lebensträume diskutierte.


So zum Schluss noch eine Bitte: Beschreibe Dich mit 5 Wörtern.
Ich bin, wie ich bin.

Das ist eine schöne Antwort.  Bleib immer Du selbst.



Ich bedanke mich, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Dich zu mir auf meine Couch zu gesellen und mir meine Fragen zu beantworten.
Ich danke dir, für die Einladung. Es hat mich sehr gefreut.


Ich wünsche Dir noch ganz viel Erfolg in Deinem Leben und das noch viele Bücher von Dir erscheinen.


Natürlich könnt ihr noch mehr über Claudia Donno erfahren. Klickt einfach die unten stehenden Links an.


Ich danke euch, für euren Besuch auf meinem Blog und hoffe, dass euch das Interview genauso gut gefallen hat wie mir.
Ich wünsche Euch noch einen schönen Ostersonntag 

Eure Beate 

Samstag, 30. März 2013

Rezension/Vera Nentwich - Rausgekickt: Weiße Sterne


Originaltitel: Rausgekickt – Weiße Sterne

Autor: Vera Nentwich
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Erschienen:  Januar 2013
Genre: Fantasy, Science Fiction
ISBN:  978-1481978163
Seitenzahl: 100 Seiten
Ausgabe: eBook






Vielen Dank, Vera Nentwich, für dieses Rezensionsexemplar.



Inhalt:
Ein einfaches und bequemes Leben, das ist das Ziel von Daniel. Seinen Job machen, am Abend auf die Couch legen und Star Trek schauen und gelegentlich mit dem besten Kumpel abhängen, mehr braucht er nicht. Doch das Schicksal hat einen anderen Plan. Jeder kennt diese kleinen Ereignisse, die das Leben ändern können. Winke des Schicksals. Den Mann der Träume, den man zufällig im Supermarkt an rempelt. Oder die Frau für's Leben, die einem den Kaffee serviert. Wer hat es nicht schon erlebt, dass er viel zu spät dran ist und eilig über die Landstrasse rast und von einem plötzlich vor einem einbiegenden Traktor ausgebremst wird. Das Zeichen, inne zu halten. Für diese Winke sind die Schicksalsboten zuständig, die unerkannt unter uns weilen. Doch ihr Job ist schwer. Die Menschen erkennen diese Zeichen nicht mehr. Da wird der Mann im Supermarkt eher angeschnauzt, die Frau, die den Kaffee serviert, vollends ignoriert und der Traktor mit waghalsigen Manövern doch überholt. Ist es da ein Wunder, dass die Schicksalsboten frustriert sind? Dieser Frust muss raus und so ist es fast menschlich, dass sie sich ein Opfer suchen, um alles los zu werden. Daniel Wetter, 35, ein lethargischer Mann, den es nur interessiert, rechtzeitig auf seine Couch zu kommen und sich eine Star Trek Folge anzusehen. Den kann man doch einfach mal kräftig aus dem Leben kicken. Nur so aus Spaß.


Meine Meinung:
Daniel Wetter wird aus seinem tristen Alltagstrott herausgezogen und durch zwei Schicksalsboten „EinsZwo und NullNeun“ darauf aufmerksam gemacht, dass das Leben nicht nur aus Arbeit besteht. Wenn er nicht arbeitet sitzt er auf seiner Couch und schaut sich Star Trek Folgen an. Durch diese Boten lernt er, dass das Leben auch Spaß machen kann.

Ich hatte Probleme, das Buch bis zum Ende zu lesen, da ich von Anfang an mit dem Schreibstil der Autorin und immer wiederkehrenden Episoden aus Star Trek, nicht klar gekommen bin. Die Gedankengänge von Daniel waren sehr störend.
Positiv empfand ich aber, dass man im Laufe des Buches merkt, dass man sein Schicksal selbst in der Hand hat und man nur ein Leben hat.
Zum Unterhaltungsfaktor kann ich nur sagen, das Leser, die Science Fiction und Star Trek mögen, dieses Buch verschlingen werden.

  
Fazit:
Vera Nentwich hat durchaus ein sehr interessantes Buch geschrieben, das aber leider nicht zu meinem Lieblingsgenre gehört.
Der Schreibstil war für mich sehr abgehakt, was es mir dadurch schwer machte, das Buch zu Ende zu lesen.


Meine Bewertung: 2,5/5




Freitag, 29. März 2013

Buchvorstellung/Dagmar Helene Schlanstedt - Weltenspur - Witara

Heute möchte ich Euch ein Buch ans Herz legen, das zur Zeit bei Leser-Welt als Vorab-Leseexemplar kommentiert werden kann. Natürlich kann man auch ein Gratisexemplar gewinnen. 

Dagmar Helene Schlanstedt - Weltenspur - Witara 1

bookshouse  


Marka ist 14, als ihre Träume ihr einen Schock versetzen.
Was sie träumt, findet sie in den alten Büchern ihrer Großmutter wieder. Um einen Zufall auszuschließen, forscht sie mit ihrem Bruder Claudio nach. Sie folgen den Spuren aus Träumen und Geschichten und werden in den Tiefen einer Kupfermine auf gespenstische Weise nach Witara katapultiert. Die mystische Welt existiert wirklich, doch ein skrupelloser Ausgestoßener treibt das friedliche Witara auf den Untergang zu. Der zukünftige Erste Daanjo ist ermordet worden und niemand scheint zu wissen, wie es weitergehen soll. Mithilfe von Kujo finden sie ein heiliges Refugium, das ihnen einen Blick in vergangene Daseinsebenen gestattet. Sie brauchen dieses Wissen zurück bis zum Anbeginn der Zeit, um dem Wahnsinnigen entgegen- treten zu können. Marka und Claudio glauben, dem Geheimnis auf die Spur gekommen zu sein, doch die Bedrohung nimmt erst ihren Anfang …



Charaktere & Inhalt


Alter der Protagonisten:
Jugendliche

Handlungsorte:
Witara, eine Fantasywelt

Genre:
Fantasy, Abenteuer

Altersempfehlung:
ab 12 Jahren




Meine Meinung zur Leseprobe:

Ich fand die Leseprobe sehr interessant. Am Anfang war es etwas verwirrend, was die Person Marka angeht.
Sie wohnt mit ihrem Bruder und ihrer Mutter zusammen, die immer sehr viel von Marka abverlangt.
Claudio, der Bruder von Marka ist im Gegenteil zu ihr ein sehr beliebter Junge. Sie haben einen Altersunterschied von 9 Monaten.
Marka leidet zeitweise unter starken Kopfschmerzen und hat merkwürdige Träume. Claudio bezeichnet dieses als ihr zweites Ich. Jede Nacht geht ihr Traum an der Stelle weiter, in der er die Nacht davor geendet hat.
Ihre Oma könnte Licht in ihre Träume bringen. Aber das erfahren wir natürlich erst, wenn wir den Rest des Buches lesen dürfen.
Alles in allem war es eine schöne Leseprobe, die sehr viele Geheimnisse offen lässt und uns Leser gespannt darauf hoffen lässt, welche Bedeutung ihre Träume haben. 


Buch findet Regal


Und wieder einmal hat ein Buch den Weg in mein Regal geschafft

Auf der saarländischen Buchmesse habe ich eine sehr sympathische Schriftstellerin kennen gelernt.
Angelika Lauriel
Sie  hat mit ihrem Krimi „Bei Tränen Mord“ schon großen Erfolg gehabt.



Ich habe als Rezensionsexemplar vom Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag das neuste Buch „Frostgras“ bekommen, wofür ich mich herzlich bedanke.




Angelika Lauriel


FROSTGRAS
Jugendroman
ca. 240 Seiten | Klappenbroschur
ISBN 978-3-86265-247-1
Originalausgabe | 14,95 EUR (D)
Erscheint am 1.3.2013



Klappentext
Drei junge Menschen wecken die Geister der Vergangenheit: ein sehr einfühlsamer und emotionaler Beziehungsroman über Betrug und Selbstbetrug, Trauer, Liebe und das Leben.Die Begegnung mit einem Unbekannten, dessen Blick sie berührt, stellt das Leben der 18-jährigen Julia auf den Kopf. Als sie sein Notizbuch findet und darin auf poetische Texte und Zeichnungen stößt, die sie auf eigenartige Weise aufwühlen, ahnt sie, dass mehr dahinter steckt als eine Schwärmerei für einen hübschen Jungen.
Eigentlich sollte Julia rundum zufrieden sein. Sie beginnt gerade ein Psychologiestudium, hat mit Paul einen treuen Freund, den sie schon seit Sandkasten­tagen kennt, und nabelt sich langsam, aber sicher von ihrer besitzergreifenden Mutter ab. Doch Julia ahnt, dass das fremde Tagebuch ein Familiengeheimnis birgt, mit dem auch sie verbunden ist.
Ihre unermüdlichen Nachforschungen und die unbequemen Fragen, die Julia nicht nur sich selbst, sondern auch Paul und ihrer Mutter stellt, führen sie schließlich auf die Spur einer gigantischen Lüge.
Darf sie Jan, den Fremden, lieben und wird sie ihrer Mutter noch trauen können? Julia setzt bei ihrer Suche alles aufs Spiel.


  • Ein berührender Roman über Betrug und Selbst­betrug, Trauer, Liebe und das Leben
  • Einfühlsam und mitreißend aus der Sicht dreier Teenager geschrieben, die erfahren, was es heißt, alte Wunden aufzureißen
  • Bildhafte und poetische Sprache
  • Für junge Erwachsene


Wer eine kleine Reportage über Angelika Lauriel sollte einfach auf den Link klicken. Ab der 17. Minute fängt der Bericht an.



Sonntag, 24. März 2013

Interview/Simone Ehrhardt (bookshouse)


Einen wunderschönen guten Morgen,

es ist wieder soweit. Ich darf einen neuen Gast auf meiner virtuellen Couch begrüßen.
Heute sitzt Simone Ehrhardt neben mir. Sie ist die Autorin des Romans „Die Angst imSpiegel“ aus dem Hause bookshouse.


Ich freu mich unheimlich Dich hier zu haben und bin schon ganz gespannt, welche Antworten Du auf meine Fragen findest.

Ich freue mich auch und danke dir für die Einladung. Ich habe diesem Interview schon eine Weile entgegengefiebert, wegen einer ganz bestimmten Frage, die du gern stellst. :) Ich verrate noch nicht, welche das ist.


Damit unsere Leser nicht länger warten müssen, würd ich sagen, dass wir zwei einfach mal loslegen.



Du hast mit Deinem Buch ein sehr interessantes Thema aufgegriffen, dass ich in dieser Art, noch in keinem Roman fand.
Wie bist Du auf die Idee gekommen, ein Buch über eine psychisch kranke Frau zu schreiben, die auch noch das Gefühl bekommt, völlig durchzudrehen, nachdem sie diese Träume hat?

Die ursprüngliche Idee zum Roman entstand vor recht langer Zeit, vor mehr als 10 Jahren auf jeden Fall. Da war plötzlich das Bild vor meinem inneren Auge, wie eine junge Frau in einen Spiegel schaut und einen alten Mann erblickt statt ihrer selbst. Ein erschreckendes und verstörendes Erlebnis. Wo dieser erste Gedanke zu der Geschichte herkam, weiß ich nicht. Manchmal öffnet sich einfach irgendwo ein Gedankentürchen.


Eine Psychose mit einem Thriller zu verbinden war das von Anfang an, bei der Entstehung des Buches Deine Idee oder hat sich das erst zu einem späteren Zeitpunkt ergeben?

Corinna, die Hauptfigur, musste eine Frau mit Problemen sein, so viel war von Anfang an klar. Ich entwarf eine grobe Charakterskizze für sie und ihren Mann, mit einem unglücklichen Sohn und einer krisenbehafteten Ehe. Allerdings geschah danach sehr lange nichts. Ich glaube, die Idee musste erst noch reifen. Eines Tages war es soweit, dass alles zum Leben kommen sollte. Ich stieß auf das Thema Panikerkrankung und wusste, das ist es, das wird Corinnas ganz persönliche Last, die sie prägt und begleitet. Es rückte sich alles wie von allein zurecht, ich habe nicht wirklich eine gute Erklärung dafür. Und Corinnas Bürde ist ja nicht die ganze Geschichte. Die fremden Erinnerungen, die sie hat, mussten zu einer Handlung führen und einen Grund haben. Die gesamte Entstehungsgeschichte von „Die Angst im Spiegel“ war für mich in dieser Form ein Novum.


Der Charakter von Corinna war für mich persönlich sehr komplex. Sie hatte immer Selbstzweifel und hat in jedem der ihr helfen wollte einen Hintergedanken gesehen.
War für Corinna sehr viel Recherchearbeit notwendig? Es ist ja immer sehr unterschiedlich, wie Menschen mit Angstzuständen und Panikattacken umgehen. Ich kann für mich nur sagen, dass es oftmals so ist, das man manchen Menschen gar nicht ansieht, dass sie diese Krankheit haben.
Bei Corinna bemerkte man dies schon beim Weg zum Supermarkt.

Ich habe mich sehr ausführlich mit Panikattacken beschäftigt. Ich konnte auf die Erfahrungen von zwei Frauen zurückgreifen, die mir bereitwillig halfen und Auskunft gaben – eine Psychologin und eine Betroffene. So hatte ich Informationen zu zwei Seiten – das selbst Erlebte und wie sich eine Panikattacke anfühlt, und das objektive Draufschauen und Analysieren.


Glaubst Du persönlich daran, dass Menschen ihre Erinnerungen, sich gegenseitig übertragen können?

Bisher ist mir so ein Fall nicht bekannt, das habe ich also komplett erfunden. Aber warum sollte es nicht möglich sein? Ich glaube, dass es, gerade was den menschlichen Geist angeht, noch sehr vieles gibt, was wir gar nicht wissen oder erklären können.

„Die Angst im Spiegel“ ist ja Dein Debütroman bei
bookshouse.
Was ging in Dir vor, als Du die Zusage erhalten hast, dass Dein Buch gedruckt und veröffentlicht wird? 

Ich habe mich riesig gefreut und war auch wahnsinnig erleichtert. „Die Angst im Spiegel“ ist für mich ein besonderer Roman und ich habe eigentlich immer darauf gehofft, dass er veröffentlicht wird. Jahre, um genau zu sein. Und nun ist es soweit, das ist großartig. Vor allem freut es mich auch für meine Beraterin, die mir ungezählte Fragen mit großer Geduld beantwortet und ja auch irgendwie an mich geglaubt hat.


Wie lange hast Du denn gebraucht Dein Buch zu vollenden?

Das Schreiben selbst hat vielleicht ein Jahr in Anspruch genommen, vielleicht auch etwas mehr oder weniger. Aber wenn man die ganze Zeit zählen will von der Idee bis zur Veröffentlichung, komme ich schon auf 20 bis 25 Jahre.


Wie gehst Du denn mit Kritik um? Es gibt ja immer Leser, die vieles nicht so sehen, wie Du es in Deinem Buch geschildert hast.

Tja, mal sehen, was an Kritik zu dem Roman kommt. Viel Kritik, die z.B. in Rezensionen geübt wird, entspringt hauptsächlich einem anderen Geschmack. Da kann man nicht viel dazu sagen. Richtig sachliche Kritik ist eher selten und da denke ich schon drüber nach.


Wie lange hast Du für den ersten Satz in Deinem Buch gebraucht?

Keine Ahnung, aber nicht lange. Erste Sätze machen mir normalerweise keine Probleme, ganz im Gegenteil. Ich liebe erste Sätze und Anfänge, deshalb habe ich auch immer angefangene Texte auf dem Computer, die darauf warten, vollständige Geschichten zu werden.


Wenn Du heute ein Angebot bekommen würdest, dass Dein Buch „Die Angst im Spiegel“ verfilmt werden würde, hättest Du dann gern eine deutsche oder eine amerikanische Verfilmung?

Eine deutsche. Der deutsche Film kann entsprechend atmosphärisch sein und da es deutsche Handlungsorte gibt, passt das auch gut. Ich stelle mir eine Verfilmung eher düster-beklemmend und spannend vor; auf jeglichen Kitsch müsste man vollends verzichten.


Welche Schauspieler würden  Dir denn vorschweben?

Das ist jetzt genau die Frage, auf die ich mich schon so lange vorbereite! :) Ich habe sie in deinen anderen Interviews gelesen und mich sofort gefragt, was ich darauf antworten würde. Merkwürdigerweise hat mir diese Frage noch nie jemand gestellt, zu keinem meiner Bücher. Dabei ist sie so herausfordernd. Ich hatte mir tatsächlich noch nie Gedanken dazu gemacht. Aber nach einigem Suchen würde ich mir für die Rolle der Corinna Antje Traue wünschen. Bei den Männerrollen habe ich (noch) keine Präferenzen.


Du bist in verschiedenen Genre zu finden?
Wie schafft man es einen Mysterythriller zu schreiben und auf der anderen Seite, als Dein Pseudonym Sara Winter, Liebesromane zu veröffentlichen?

Das ist eigentlich nicht schwer. Meistens schreibe ich nur an einem Manuskript auf einmal und kann mich in das Genre hineinvertiefen. Es gibt zu viele interessante Themen und Genres, um mich nur auf eines festzulegen. Ich habe z.B. auch zwei Fantasy-Geschichten angefangen, aber im Moment weiß ich nicht, ob ich sie jemals beenden werde. Ich lass mich selbst überraschen, ob ich mir dieses Genre als Nächstes erschließen kann.


Was liegt Dir denn mehr? Thriller oder Romantik?

Ich glaube, zurzeit ist es tatsächlich Thriller bzw. Texte, die etwas Düsteres oder Mysteriöses in sich tragen. Ursprünglich wollte ich als Liebesromanautorin Karriere machen, dann kamen aber die Krimis zuerst an die Reihe. Ich kenne mich damit besser aus, weil ich mich seit Jahren intensiv damit beschäftige. Den Wunsch, Liebesromane zu schreiben, habe ich aber immer mit mir herumgetragen. Ich muss mich dem in Zukunft mehr widmen, um wieder vertrauter mit dem Genre zu werden.


Du hattest ja schon einige Thriller geschrieben, die eher auch im biblischen Bereich zu finden sind. War das auch einer Deiner Ideen oder wurde es Dir so von dem damaligen Verlag vorgegeben?

Nun ja, Thriller sind das nicht, eher sanfte Krimis mit einer guten Portion Humor. Cozy Crime sagt man gern dazu. Und neben der christlichen Penelope-Plank-Krimireihe habe ich auch nicht-christliche Krimis veröffentlicht. Was nun meine christlichen Bücher angeht – die Krimireihe war meine eigene Idee. Später schlug der SCM R. Brockhaus Verlag mehrfach Kurzgeschichtensammlungen vor, die ich nach deren Anregung schrieb. Aber auch dabei hatte ich immer genügend Raum, um meine eigenen Vorstellungen aus- und einzuarbeiten. So entstanden z.B. zwei literarische Adventskalender.


Wie entstand denn Penelope Plank? Es gibt ja einige Bände mit ihr.

Ich wollte eine christliche Krimireihe ins Leben rufen. Ich war schon lange begeisterte Krimileserin und fand in den 90ern die Krimis mit selbstironischen Detektivinnen ganz besonders unterhaltsam. So etwas wollte ich auch schreiben, aber mit einem christlichen Hintergrund, weil es das nicht gab. Am ersten Band habe ich lange gearbeitet, weil ich eine ausgedehnte Schreibpause einlegt. 2006 wurde er schließlich veröffentlicht. Die anderen folgten in den nächsten Jahren, Band 5 erschien im letzten November.


Eine Frage, die ich fast jedem Autor stelle: Wann genau wusstest Du, dass Du eine Autorin werden möchtest?

Der latente Wunsch war sicher schon früh da, am Ende meiner Schulzeit. Dann wurde ich abgelenkt durch Ausbildung, Beruf, Sturm-und-Drangzeit usw. So richtig ernsthaft wurde das erst während meines (späten) Studiums. Da habe ich mir zum ersten Mal richtig überlegt, wie ich mich mit einem Job arrangieren könnte, um daneben noch ausreichend Zeit zum Schreiben zu haben.


Gab es in der Deiner Kindheit schon die ersten Versuche oder hattest Du Deine ersten Schreibversuche erst viel später?

Das früheste, das ich vorliegen habe, entstand in meiner Teenagerzeit, etwa mit 13 oder 14.


Hast Du persönlich einen Lieblingsautor oder eine Lieblingsautorin?

Ewig unerreicht ist für mich Jane Austen. Das passt sehr gut zu einer Liebesromanautorin, aber nicht unbedingt zu einer Krimiautorin. ;-) Ich habe auch sehr, sehr viele Bücher von Joan Aiken.


Gibt es ein Buch, das Du gerne selbst geschrieben hättest?

Pride and Prejudice (Stolz und Vorurteil). Wer hätte nicht gern einen Mr. Darcy erschaffen, der noch Jahrhunderte später die Frauenherzen höher schlagen lässt?


Welches Buch wolltest Du schon immer mal lesen, bist aber noch nie dazu gekommen?

Anna Karenina. Ich habe es vor Urzeiten geschenkt bekommen und noch nie hineingesehen. Mir graut es vor den verwirrenden russischen Namen, aber vielleicht mache ich mir auch eine falsche Vorstellung davon.


Du darfst Dir ein Buch aussuchen, hineinspringen und eine Woche darin verbringen. Welches Buch wäre das? Und warum?

Eines der Evangelien. Die Bibel gibt mir immer so viele Rätsel auf und ich fände es unheimlich spannend, mal dabei zu sein und zu erleben, wie Jesus denn nun wirklich war.


Welches Genre liest Du eigentlich am liebsten?

Krimis und Liebesromane. Gelegentlich auch Fantasy.


Hast Du Wünsche für Deine Zukunft?

Mit meinem Mann zusammen uralt werden und gesund und glücklich bleiben.


Hand aufs Herz…Hast Du Shades of Grey gelesen?

Nein. Nicht ein Wort davon. Gut, den Titel – zwangsweise.


Bist Du eher ein spontaner Mensch oder planst Du lieber im Voraus?

Auf jeden Fall muss geplant werden. Außer, ich weiß im Voraus, dass ich spontan sein soll.


Gefühlsmensch oder Realist?

Da gibt es kein „oder“. Ein klares UND!


Es klingelt an der Tür. Du hast eine Reise in die 
Südsee gewonnen. Der Haken, die Reise beginnt auf der Stelle. Bist Du dabei oder eher nicht?

Wie schnell ist „auf der Stelle“? Die Tür hinter mir zuwerfen und in Hausschuhen losfahren, das weiß ich wirklich nicht. Wenn ich eine halbe Stunde Zeit hätte, das Nötigste zu packen, schon eher.


Du hast 3 Wünsche frei? Welche wären das?

Traumhaus. Für immer schlank bleiben. Nie mehr Zahnarzt.


Beschreibe Dich mit 5 Worten!

Vielschichtige Persönlichkeit mit harmloswirkendem Äußerem.


Würdest Du etwas an Dir ändern wollen?

Ich wäre gern geduldiger und gelassener.


Hast Du Dir für dieses Jahr schon gewisse Ziele gesetzt? Arbeitest Du vielleicht schon an einem nächsten Buch?

Ja, ich stürze mich gerade in die Arbeit an Band 1 einer neuen Krimireihe. Er soll bis Ende Mai fertig sein und im Januar 2014 bei bookshouse erscheinen. Danach möchte ich an einem neuen Liebesroman schreiben und einen schon existierenden so bald wie möglich als eBook veröffentlichen.


So und zum Schluss noch eine Frage: Wenn Du ein Interview führen dürftest. Wen würdest Du wählen?

Sean Connery.




Vielen lieben Dank, für das tolle Gespräch mit Dir. Es hat mir sehr viel Spass gemacht, Dich zu interviewen. Dein Buch ist mir persönlich sehr unter die Haut gegangen.

Es gibt nicht viele Autoren, die sich an solch ein Thema heranwagen. Du hast mir mit Deinem Buch sehr interessante und spannende Stunden geschenkt.

Das freut mich, liebe Beate. Ich danke dir ebenfalls ganz herzlich. Deine Fragen haben mich vor manche Herausforderung gestellt und zum Nachdenken gebracht. Dir und deinen LeserInnen alles Gute!



Wer noch mehr über Simone Ehrhardt wissen möchte, klickt einfach, die untenstehenden Links an. 










Samstag, 23. März 2013

Rezension/Ian Flemming - James Bond Band 2 "Leben und Sterben lassen"


Originaltitel: Live and let die
Titel: James Bond Teil 2 „Leben und Sterben lassen“
Autor: Ian Flemming
Verlag: Cross Cult
Erschienen:  September 2012
Genre: Krimi
ISBN: 978-3864250729
Seitenzahl: 352 Seiten
Ausgabe: Taschenbuch




Vielen Dank an den Cross Cult Verlag für diesen Rezensionsexemplar



Inhalt:
007 nimmt es mit einem Gangsterboss und seiner schönen Sklavin auf …

Die wunderschöne, hellseherisch begabte Solitaire ist die Gefangene (und Handlangerin) von Mr. Big – Meister der Angst, Verbrechenskünstler und Voodoobaron des Todes. James Bond hat keine Zeit für solchen Aberglauben – er weiß, dass Mr. Big außerdem ein hochrangiger feindlicher Agent und eine echte Bedrohung ist. Mehr als das: Nachdem er ihn durch die Jazzkneipen von Harlem, die Everglades und schließlich bis in die Karibik verfolgen konnte, wird 007 klar, dass es sich bei Mr. Big um einen der gefährlichsten Männer handelt, denen er jemals begegnet ist. Und niemand, nicht einmal die rätselhafte Solitaire, kann sich sicher sein, wie ihr Wettkampf ausgehen wird …


Grundidee der Handlung:
Jeder kennt sie: die teils stark von den Vorlagen abweichenden Verfilmungen der James-Bond-Romane. Pünktlich zum 50-jährigen Jubliäum der Filmreihe gilt es die Ian-Fleming-Originaleerstmals im "Director's Cut"  zu entdecken!

Eine der größten Filmikonen überhaupt wird 50 Jahre alt! Passend dazu kommt Ende 2012 der 23. Teil der Saga mit dem Titel „Skyfall“ in die Kinos! Cross Cult schließt sich den Jubilaren des Mythos mit einer Wiederentdeckung der meisterhaft erzählten Agenten- und Spionageromane aus der Feder Ian Flemings an und beginnt die schrittweise Veröffentlichung aller James-Bond-Originalromane. Endlich wird es möglich sein, Titel wie „Goldfinger“, „Thunderball“ oder „You Only Live Twice“ komplett in ungekürzten Übersetzungen und mit den ursprünglichen Kapitelabschnitten und -überschriften zu lesen. Es verspricht eine einzigartige James-Bond-Bibliothek zu werden, die dazu einlädt, dem Kult um den britischen Gentleman-Geheimdienstler mit der „Lizenz zum Töten“ auf den Grund zu gehen.


Meine Meinung:
James Bond ist mal wieder nach dem ersten Band, wieder in einer wichtiger Mission unterwegs.
Diesmal muss er Mr. Big, ein sehr mächtiger Gansterboss schnappen.
James Bond macht sich daran, Mr. Big zur Strecke zu bringen, doch das ist nicht so einfach, als er denkt. Denn Mr. Big ist ein sehr einflussreicher Agent und sehr gefährlich.
Solitaire wird von Mr. Big gefangen gehalten und wie soll es anders sein. James Bond lässt sich nicht groß bitten, um sie zu retten.  Sie verfällt dem Charme von Bond, was sich in jedem Buch immer wiederspiegelt. Schließlich ist er ein Agent mit einem gewissen Charisma.

Wie immer bleibt Ian Flemming immer bei seiner alten Gewohnheit. Er gibt dem Leser durch die Liebe zum Detail das Gefühl die Schauplätze der Handlung zu kennen.


Fazit:
Wie immer erkennt man sofort den Schreibstil von Ian Flemming und seine Vorliebe für James Bond.
Ich muss gestehen, dass ich auch nach dem zweiten Teil kein wirklicher Fan von der „James Bond Reihe“ werde.

Ian Fleming schreibt sehr trocken und es läuft am Ende immer auf das Gleiche hinaus.


Meine Bewertung: 3/5



Dienstag, 19. März 2013

Buchvorstellung/Jamie McGuire - Disaster am 16. April 2013


Als sie Travis zum ersten Mal in die Augen blickt, ist nichts mehr wie zuvor. Abby fühlt sich unwiderstehlich von ihm angezogen, obwohl er alles ist, was sie nicht will: ein stadtbekannter Womanizer, arrogant, unverschämt – aber leider auch unverschämt sexy. Doch dann lässt Abby sich auf eine verhängnisvolle Wette mit ihm ein und gerät in ein gefährliches Spiel voller Hingabe und Leidenschaft, das sie bis an ihre Grenzen treibt…


Der Roman hat bereits auf amerikanischen Blogs für Furore gesorgt und hat auch kurz danach die Bestseller-Liste der New York Times gestürmt.

Wer an einer Leseprobe interessiert ist klickt einfach hier

Auf der Homepage des Piper Verlags erfahrt Ihr noch mehr über dieses Buch 



Sonntag, 17. März 2013

Auslosung/Gewinnspiel

Der Gewinner meines spontanen Gewinnspiels steht fest.

Der Gewinner des Buches 

Lynn Viehl - Darkyn 1 "Versuchung des Zwielichts" 


heißt:
Kristin84

Herzlichen Glückwunsch. 
Schreib mir bitte per mail Deine Adresse, damit ich das Buch schnell zu Dir schicken kann.

Allen anderen Teilnehmer danke ich herzlich. 

Nächste Woche wird es wieder ein Gewinnspiel geben. Dann gibt es wieder eine Chance auf einen Gewinn. 

Eure Beate 

Rezension/Patrick Grasser - Prinz Leon und der Schwarze Magier


Originaltitel: Prinz Leon und der Schwarze Magier
Autor: Patrick Grasser
Verlag: bookshouse
Erschienen:  Februar 2013
Genre: Kinderbuch, Fantasy
Altersempfehlung: ab 7 Jahren aufwärts
ISBN: 9789963724239
Seitenzahl: 81 Seiten (eBook)
Ausgabe: eBook (epub Format)






Vielen Dank an Lovelybooks und bookshouse für diesen tollen Gewinn



Inhalt:
Der 10-jährige Leon ist ein Außenseiter im Waisenheim. Als er vor einer Gruppe Jungen in den nahen Wald flüchten muss, versteckt er sich zitternd vor Angst in einem hohlen Baum und hofft, dass sie ihn nicht finden. Leon blickt seinen Widersachern fast ins Auge, da entpuppt sich der morsche Baumstumpf als Tor zu einem verwunschenen Königreich. Leon gerät in das Abenteuer seines Lebens. Noch ahnt er nicht, dass das Schicksal Rumìns von ihm abhängt. Als er erfährt, dass seine Eltern von dem dunklen Zauberer Obscurus gefangen gehalten werden, beginnt für ihn eine riskante Reise. Gemeinsam mit seinem Drachenfreund Feo will Leon den Bann des Bösen brechen, doch die Späher des dunklen Zauberers sind ihnen dicht auf den Fersen ...


Grundidee der Handlung:
Noch vor wenigen Tagen führte Leon sein gewohntes Leben, doch seit er durch ein magisches Tor in das verwunschene Königreich Rumin gelangt ist, jagen ihn die Späher des schwarzen Magiers. Bald wird Leon klar, warum die düsteren Gestalten hinter ihm her sind. Er ist der verschollene Prinz von Rumin. Eine Überlieferung besagt, nur er kann den Kampf mit Obscurus aufnehmen. Als Leon erfährt, dass der Magier seine Eltern gefangen hält und das Königreich in ein Meer der Dunkelheit gestürzt hat, gibt es für ihn kein Zurück. Sein neuer Drachenfreund Feo und er nehmen den Kampf auf. Ein aufregendes Abenteuer beginnt….


Meine Meinung:
Der kleine Leon hat es nicht einfach im Waisenhaus. Er wird ständig von den größeren Kindern geärgert.
Als dies wieder einmal der Fall war, flieht Leon in den Wald und versteckt sich in einem hohlen Baum.
Als das Amulett, dass er, seit er denken kann um seinen Hals trägt, zu glühen. anfängt und er sich plötzlich in einer anderen Welt wiederfindet, ist seine Verwirrung groß.
Gleich nach dem ersten Schrecken wird er von einem zweiten eingeholt. Plötzlich bewegt sich etwas im Unterholz und ein kleiner Drache kommt zum Vorschein.
Feo erzählt dem verängstigten Leon, dass er der Prinz von Rumien ist und nur er in der Lage ist das Königreich zu retten. Seine Eltern werden dort seit Jahren von dem bösen schwarzen Magier Obscurus gefangen gehalten.
Zusammen mit seinem kleinen Drachenfreund Feo, macht sich Leon auf den Weg, um das Königreich zu retten und seine Eltern aus der Gefangenschaft zu retten.
Überall lauern Gefahren der Späher, die Leon gefangen nehmen wollen.
Ob er es schafft, den Spähern zu entkommen und das Königreich zurückerobern kann, müsst ihr selbst herausfinden.


Stil und Sprache:
Patrick Grasser hat mit einer rührenden Art und Weise die Geschichte des kleinen Leons zusammen mit Feo erzählt, so dass jeder kleine Leser die Geschichte mit Spannung mit verfolgen kann.


Fazit:
Patrick Grasser hat mit seinem Buch, jedem Kind viel Spannung und Abenteuer beschert. Er hat die Geschichte genau altersgerecht gehalten. Jede Mama kann ohne viele Bedenken seinem Kind das Buch lesen lassen oder es vorlesen.
Ich war begeistert, wie Patrick Grasser es geschafft hat, von so vielen Abenteuer und Gefahren zu erzählen und es trotzdem altersgerecht  geblieben ist.
Er bewies großes Einfühlungsvermögen, damit die kleinen Leser zu keiner Zeit Angst bekommen würden.


Meine Bewertung: 5/5



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[wants to read] Endlich möchte ich wieder lesen ...