Dienstag, 8. Januar 2013

Rezension/ Tanja Meurer - Glasseelen 1

Originaltitel: Glasseelen 1 - Schattengrenzen
Autor: Tanja Meurer
Verlag: bookshouse
Erschienen: Dezember 2012
Genre: Thriller, Mystery
ISBN: 978-9963722402
Seitenzahl: 398 Seiten
Ausgabe: Taschenbuch





Ich danke bookshouse für das tolle Rezensionsexemplar



Inhalt:
Für die 19-jährige Camilla und ihre Freundin Theresa endet ein Museumsausflug mit einem Schock. Ein Mann stürzt sich vor ihren Füßen zu Tode. Seine Augen lösen sich in Staub auf, aus seiner Hand rollen blutige Augäpfel. Steht der Suizid in Zusammenhang mit einem wahnsinnigen Mörder, der sein Unwesen in Berlin treibt? Bereits mehrere junge Frauen sind ihm zum Opfer gefallen. Die verstümmelten Leichen verbindet ein grausiges Merkmal: herausgeschnittene Augen. Obwohl sich Camilla und Theresa unter der Betreuung einer Psychotherapeutin und der Polizei in Sicherheit wähnen, nimmt der Serienkiller sie ins Visier. Von Panik getrieben gerät Camilla in die Unterwelt der Hauptstadt und stößt auf rätselhafte Menschen. Können der greise Amadeo oder der attraktive Chris sie vor ihrem fanatischen Verfolger retten? Mit dem Namen „Sandmann“ gibt Chris ihr einen entscheidenden Hinweis, doch der Killer ist nicht leicht zu überlisten. Um seinen Attacken zu entkommen, muss sich Camilla nicht nur ihrem Peiniger stellen. Sie entdeckt eine übersinnliche Fähigkeit, die vielleicht besser im Verborgenen geblieben wäre …


Grundidee der Handlung:
Der Inhalt dieses Buches ist ab dem ersten Satz fesselnd. Camilla und Theresa sind beste Freundinnen. Sie haben beide die Gabe seltsame Phänomene sehen und deuten zu können.
Nach dem Museumsbesuch und der darauffolgende Sturz des Mannes vor ihre Füße verändert sich das Leben beider Frauen schlagartig.
Theresa verschwindet spurlos aus dem Krankenhaus, während Camilla in den Untergrund Berlins flüchtet und dort von Amadeo und Chris aufgenommen wird.
Eine eigene Stadt unterhalb Berlins „Ancienne Cologne“
Christoph wuchs dort bei Amadeo auf, nachdem seine Mutter bei der Geburt starb.
Sie war damals auf der Flucht nach dem „Sandmann“. Nach ihrem Tod verpflanzte Amadeo die Augen und die Seele der Mutter in einen anderen Körper.
Camilla kann teilweise das Gute vom Bösen nicht unterscheiden.

Das Buch ist stellenweise sehr gruselig geschrieben. Teilweise beängstigend, trotzdem kann man das Buch nicht zur Seite legen.
Tanja Meurer hat eine sehr grosse Fantasie bewiesen mit einen hohen Thrillanteil.
Sie hat mit viel Talent von Ernst T. A. Hoffmann`s das Werk „Sandmann“ gut in ihre Geschichte eingebaut.
Tanja Meurer hat einen flüssigen und sehr lebendigen Schreibstil, so das man das Gefühl bekommt, mitten in der Geschichte dabei zu sein.
Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt.


Aufmachung des Buches:
Das Cover ist sehr beeindruckend und gibt schon den entscheidenden Hinweis darauf, das der Inhalt des Buches gruselig sein wird.


Fazit:
Mit Glasseelen hat Tanja Meurer einen faszinierenden und spannenden Auftakt ihrer Buchreihe eröffnet.
Es bleibt einem nur die Ungeduld auf die nächsten Teile zu warten, die hoffentlich genauso mystisch und gruselig sein werden.


Meine Bewertung: 5/5


Kommentare:

  1. Das ist eine sehr schöne und aufbauende Rezension.
    Vielen vielen Dank.

    Ganz liebe Grüße

    Tanja

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    1. Vielen Dank liebe Tanja. Das Buch hat mir viele tolle Lesestunden gezaubert

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  2. Huhu,

    ich habe schon überlegt Glasseelen zu kaufen, da ich noch einen Gutschein von bookshouse habe, Jetzt bin ich mir sicher, dass ich es mir hole ;-)

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    1. Ich kann Dir nur sagen, das es mich in den Bann gezogen hat. Es war fasziniernd über die Unterwelt Berlins zu lesen und ich kann Tanja Meurers Schreibstil nicht hoch genug loben :)

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